Wann können Veränderungen in Gang kommen, welche Faktoren spielen hier eine Rolle? Wann entsteht Veränderungsbereitschaft? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auch Beckhard und Harris (1987) und entwickelten die folgende Veränderungsformel:

U × V × S > W

U = Unzufriedenheit mit dem Status quo

V = attraktive Vision des zu Erreichenden

S = erste konkrete Schritte auf dem Weg zur Realisierung der Vision

W = Widerstand

Ist das Produkt aus Unzufriedenheit x attraktive Vision x konkrete erste Schritte größer als der Widerstand, dann kann Veränderungsbereitschaft entstehen und Wandel wird möglich. Es fällt auf, dass alle 3 Faktoren (Unzufriedenheit, attraktive Vision, konkrete erste Schritte) möglichst hoch ausgeprägt sein, um den Widerstand zu überwinden. Beispielsweise reicht eine hohe Unzufriedenheit mit dem aktuellen Status nicht aus, wenn ein klares Zielbild fehlt.